Demenz

Demenz: Zahlen und Fakten

Eine Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, dessen Folge eine Abnahme der Hirnleistung ist. Sie zeigt sich vor allem in einer Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen, wie z. B. Gedächtnis, Sprache, Erkennen und Orientierung. Die betroffenen Menschen sind dadurch in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich eingeschränkt.

In Deutschland  leiden zurzeit ca. 1,2 Millionen an einer Demenz. Durch den zunehmenden Anteil an älteren Menschen ist die Tendenz steigend und Experten rechnen mit ca. 2,6 Millionen Erkrankten im Jahr 2050.

Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer Demenz. Sie zählt zu den sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen, die mit einem Verlust von Nervenzellen und deren Kontakt untereinander einhergeht. Frauen sind meist häufiger betroffen als Männer, was allerdings primär auf die höhere Lebenserwartung zurückzuführen ist - bei über 90-Jährigen sind beispielsweise mehr als ein Drittel erkrankt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen Informationen rund um die Ursachen, Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten geben, sowie Tipps für Angehörige bzw. Pflegende.