Demenz

Risikofaktoren und Vorbeugung

Dem größten und wichtigsten Risikofaktor kann sich leider keiner entziehen - dem Alter!
„Man muss nur alt genug werden, um an Alzheimer zu erkranken“ sagt Prof. Konrad Beyreuther.
Mit steigendem Alter nimmt das Risiko an einer Demenz zu erkranken zu, das heißt aber nicht, dass jeder von uns irgendwann einmal mit Sicherheit an Alzheimer Demenz erkrankt. Dafür müssen mehrere Faktoren zusammentreffen.

Folgende Risikofaktoren werden derzeit diskutiert:

  • Genetische Belastung: sehr seltene familiäre Belastung (unter 5 %), tritt dann auch i. d. R. schon unter 65 Jahren auf
  • Metabolisches Syndrom: Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, erhöhte Blutzuckerwerte
  • Diabetes Typ 2: wer daran bereits im mittleren Alter erkrankt, hat ein erhöhtes Demenzrisiko
  • Oxidativer Stress: freie Radikale haben eine zerstörerische Wirkung auf die Zellen

 

Durch die Medien wird die Erkrankung Alzheimer Demenz – Gott sei Dank -  wieder in den Blickpunkt gerückt, die Erkrankung gab es aber schon immer.  Prof. Hans Förstl schreibt in seinem „Anti-Alzheimer-Buch“: „Schon gilt die Demenz als neue Epidemie und man vergisst darüber fast, dass es sie schon immer gab. Demenzen sind keine neuen Erkrankungen - selbst wenn durch die steigende Lebenserwartung mehr Menschen mit der Manifestation einer Demenz rechnen müssen.“
Doch das Medieninteresse schürt auch die Angst, daran zu erkranken und viele fragen sich: wie kann ich vorbeugend etwas tun?
Eine gesunde aktive Lebensführung ist ein wichtiger Bestandteil.  Natürlich ist das kein Allheilmittel, es kann aber die Chance auf ein gesundes Altern erhöhen.

Dazu gehört:

  • Gesunde Ernährung: Vitamin B/ B12, Folsäure, Omega-3-Fettsäuren, Radikalfänger Vitamin C/E/ß-Carotin
  • Bewegung: Förderung der Durchblutung
  • Pflege von sozialen Kontakten: regt den Geist an, fördert die Konzentration