Depression

Körperliche & psychologische Untersuchungen

Vor einer erfolgreichen Behandlung der Depression, steht die Diagnostik. Zu aller erst wird der Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen, um Krankheiten, die eine ähnliche Symptomatik wie eine Depression hervorrufen, ausschließen zu können. Hierzu gehört eine Blutuntersuchung, ein EKG, EEG und evtl. eine Computertomographie/Kernspintomographie. Darüber hinaus wird das aktuelle Medikamentenprofil des Betroffenen genauer angeschaut, denn auch bestimmte Medikamente können depressive Störungen verursachen und durch einen Wechsel kann dem Betroffenen schnell geholfen werden.

Sind körperliche Ursachen auszuschließen, folgt eine umfassende psychologische Untersuchung beim Arzt. Diese beinhaltet ein ausführliches Patienten-Arzt-Gespräch, meist mit zur Hilfenahme von standardisierten Fragebögen. Oft werden auch die Angehörigen hinzugezogen, um Fragen nach Beginn, Schwere, Suizidgedanken und erblicher Belastung abzuklären (wichtig: der Betroffene muss sein Einverständnis dazu geben).

Meist erfolgt eine Überweisung zu einem Facharzt (Psychiater), dieser kann eine Depression gegenüber anderen psychischen Erkrankungen abgrenzen und eine geeignete Therapie beginnen.

Andere psychische Erkrankungen können z. B. Angststörungen, Schizophrenie oder bipolare Störungen sein.