Parkinson

Diagnose mittels Fragenkatalog

Die Diagnosestellung des idiopathischen Parkinsonsyndroms (IPS) erfolgt in der Regel bei einem erfahrenen Facharzt mittels eines ausführlichen Gesprächs und einer körperlichen und neurologischen Untersuchung.

Er stellt Fragen zu:

  • Beginn und Dauer der Symptome
  • Störungen in der Riechfunktion
  • Obstipation
  • Schulter-Arm-Schmerzen
  • Veränderungen im Schriftbild
  • Krankenvorgeschichte
  • Medikamenteneinnahme

 

Bei diesen Fragen orientiert sich der Arzt an die sogenannte UPDRS „Unified Parkinson`s Disease Rating Scale“. Dieser Fragenkatalog ist sehr umfangreich und erfasst alle wichtigen Aspekte der Erkrankung. Auch im Verlauf der Behandlung wird der Arzt ca. einmal im Jahr die Fragen mit dem Betroffenen durchgehen, um die Therapie und das Stadium der Erkrankung beurteilen zu können.
Um die Diagnose abzusichern bzw. andere Erkrankungen sicher auszuschließen, können bildgebende Verfahren wie z. B. CT (Computertomografie) oder MRT (Magnetresonanztomografie) erfolgen.
Ein weiterer wichtiger Test zur Diagnostik von IPS ist der L-Dopa-Test. Da die Symptome bei Parkinson-Betroffenen eine Folge des Dopaminmangels sind, bessern sich diese nach Gabe von

L-Dopa (Vorstufe des Dopamins) innerhalb einer Stunde. Dieses „Ansprechen“ ist eine Bestätigung des Arztes für seine Diagnose.